Chirurgisches Spektrum

Neben der HNO-chirurgischen Grundversorgung wird das ganze Spektrum der Kopf- und Halschirurgie angeboten.
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OPERATIVES SPEKTRUM: AMBULANTE UND STATIONÄRE OPERATIONEN

POLYPENENTFERNUNG
BEI KINDERN (AMBULANT)

Polypen sind Schleimhautwucherungen, die unterschiedlich ausgeprägt sein können. Diese entstehen aufgrund einer erhöhten Zellteilung an der Schleimhaut eines Organs, oft infolge einer Entzündung.

Größere Polypen und Polypen in den Nasennebenhöhlen werden bei einem stationären Aufenthalt in einer Klinik minimal-invasiv durch die Nasenlöcher entfernt.

Wenn die Nasennebenhöhlen beteiligt sind, werden diese bei dem Eingriff gleichzeitig mit saniert. Dabei wird wuchernde Schleimhaut entfernt.

Mandelentfernungen

Die Tonsilla palatina (Gaumenmandel) ist ein paariges, mandelförmiges, lymphatisches Organ zwischen vorderem und hinterem Gaumenbogen, das zum lymphatischen Rachenring gehört.

Sie kommt beim Menschen und bei den meisten Säugetieren vor, beim Schwein ist sie nicht ausgebildet.

Die Tonsillektomie (Mandelentfernung) ist eine Operation, bei der die Gaumenmandeln vollständig entfernt werden. Ärzte führen sie meist dann durch, wenn die Mandeln sehr oft entzündet sind oder die Atemwege einengen.

NASENSCHEIDEWAND-KORREKTUREN

Diese kann durch ein Trauma wie z.B. ein Sturz auf die Nase oder aber auch ohne erkennbaren Grund durch asymmetrisches Wachstum verursacht sein.

Zur Verbesserung der Nasenatmung lässt sich die Nasenscheidewand operativ korrigieren.

Dieser operative Eingriff wird häufig in Kombination mit einer Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln durchgeführt.

Die typische Beschwerde von Patienten mit einer schiefen Nasenscheidewand ist eine stärkere Behinderung der Nasenatmung mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität.

Häufig kombiniert ist die schlechte Nasenatmung nachts mit Schnarchen, möglicherweise im fortgeschrittenen Stadium sogar mit Atemaussetzern.

Um im Alltag und auch nachts wenigstens eine leichte Verbesserung zu erlangen werden von den Patienten häufig Nasentropfen benutzt.

 

Die Operation an der Nasenscheidewand ist eine rein funktionelle Operation, d.h. die äußere Nasenform wird nicht verändert.

Hierbei werden schief in der Nase liegende Anteile des Knorpels und des Knochens der Nasenscheidewand gerichtet und mittig wieder aufgestellt.

Wie oben erwähnt wird die Operation häufig mit einer Verkleinerung der Nasenmuscheln kombiniert und in Vollnarkose durchgeführt.

TROMMELFELLSCHNITTE/ PAUKENDRAINAGEN

Hinter dem Trommelfell befindet sich die sogenannte Paukenhöhle. Sie ist Teil des Mittelohres und normalerweise mit Luft gefüllt.

Unter bestimmten Umständen kann die Belüftung der Paukenhöhle beeinträchtigt sein, und Flüssigkeit sammelt sich an (Paukenerguss).

Dann kann eine Parazentese helfen: Ein kleiner Schnitt in das Trommelfell sorgt dafür, dass die Belüftung wiederhergestellt und das Mittelohr entlastet wird.

Wenn die Belüftung der Paukenhöhle eingeschränkt ist und sich Flüssigkeit ansammelt, dann kann ein Trommelfellschnitt, auch Parazentese genannt, nötig sein. 

Ein kleiner Schnitt in das Trommelfell sorgt dafür, dass die Belüftung wiederhergestellt ist und dadurch wird das Mittelohr wieder entlastet.

Es stellt sicher, dass der Schnitt im Trommelfell über einen längeren Zeitraum geöffnet bleibt, das Sekret vollständig abfließen kann und die Belüftung des Mittelohres gewährleistet ist. Oft wird auch der Begriff Paukendrainage verwendet.

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